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 Juli 2009 | Eurowings setzt in Düsseldorf auf neueste Flugzeuggeneration und nimmt mit der „Wermelskirchen“ den ersten CRJ900 an ihrem wichtigsten Standort in Betrieb

DORTMUND, DÜSSELDORF – Von Düsseldorf aus in die Welt. Die Landeshauptstadt ist für die Eurowings Luftverkehrs AG der wichtigste Produktionsstandort: Hier ist mit 17 Flugzeugen die Hälfte der Eurowings-Flotte zu Hause, und die Regionalfluggesellschaft hat mit 422 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwa ein Drittel ihrer gesamten Belegschaft am Rhein stationiert. Und seit heute gehört auch das neue Spitzenmodell der Regionalflotte zur Station Düsseldorf – Mit der Taufe einer fabrikneuen CRJ900 „Next Generation“ auf den Namen der Stadt Wermelskirchen und der Inbetriebnahme hat Eurowings heute einen weiteren Wachstumsschritt in der Landeshauptstadt vollzogen. Im Rahmen ihrer Flottenerneuerung hat die Airline in den kommenden Monaten insgesamt zwölf der hochmodernen Flugzeuge für den Einsatz ab Düsseldorf vorgesehen.

Vor wenigen Wochen hatte die Regionalfluggesellschaft die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen: Seit dem 1. Mai mietet die Airline etwa ein Drittel von Nordrhein-Westfalens neuestem und größtem Hangar Nummer 7 für die Wartung ihrer Flugzeuge. Auf 8000 Quadratmetern können die Techniker an bis zu sechs Jets gleichzeitig arbeiten und somit ihre hohen Standards bei Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flotte weiter verbessern. So sorgt zum Beispiel ein eigenes W-LAN-Netz dafür, dass Techniker mit ihren Laptops direkt am und im Flugzeug alle relevanten Daten zur Verfügung haben und daher mit größter Effizienz arbeiten können.

Am Standort Düsseldorf ist Eurowings in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und hat so die in Nordrhein-Westfalen entstandene Tradition fortgeführt. Eurowings entstand 1993 als Zusammenschluss aus dem Nürnberger Flugdienst (NFD) und der Regionalfluggesellschaft Nordrhein-Westfalen (RFG) – die Wurzeln der RFG reichen zurück bis in das Jahr 1975.

Zunächst als Lufttaxi-Unternehmen für den Bedarfsluftverkehr in Dortmund gegründet, brachte die RFG 1980 den ersten Linienflugplan heraus. Investitionen in neueste Flugzeugtechnik sind seitdem die Regel: 1986 wurde das erste moderne Turboprop-Flugzeug angeschafft, die Jet-Tradition der Eurowings reicht zurück bis in das Jahr 1988.

Mit der fast gleichzeitigen Übernahme dreier CRJ900 befindet sich die Airline derzeit in der ersten Phase der umfassenden Erneuerung eines großen Teils der Regionalflotte: Bis zum Sommer 2010 werden insgesamt 15 Jets vom Typ BAe 146 des britischen Herstellers British Aerospace gegen fabrikneue Flugzeuge des Typs CRJ900 vom kanadischen Unternehmen Bombardier ausgetauscht. Die Regionalairline übernimmt jeden Monat ein neues Flugzeug und integriert es in die Flotte – die meisten der Flugzeuge werden am Standort Düsseldorf stationiert sein. Die neuen, mit 86 Sitzen ausgestatten zweistrahligen Jets sind wesentlich sparsamer im Verbrauch als die BAe und verursachen daher weniger Emissionen. Außerdem sind sie leiser, für die Fluggäste wesentlich komfortabler und mit modernster Cockpit-Technik ausgestattet.

Eurowings-Vorstand Peter Kranich: „Die neuen Jets bringen unser Unternehmen kräftig voran. Wir investieren für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zukunft. In diesem und im kommenden Jahr werden mit gewaltigem Aufwand hunderte von Piloten und Technikern an dem neuen Fluggerät ausgebildet. Wenn die Umflottung abgeschlossen ist, betreibt Eurowings ausschließlich hochmoderne Jets aus der Produktfamilie CRJ200, 700 und 900 vom Bombardier.“ Damit habe das Unternehmen geschafft, was nur wenige Fluggesellschaften auszeichnet: Die Konzentration auf einen Flugzeugtyp bringt wesentliche Vorteile bei der Einsatzplanung und beim Betrieb der Flotte. Peter Kranich: „Zusammen mit unserem Partner Lufthansa haben wir uns perfekt aufgestellt. Eurowings zeigt mit der konsequenten Weiterentwicklung der Flotte und ihres Standorts Düsseldorf, dass das Unternehmen selbst in Krisenzeiten genug Kraft hat, gewaltige Investitionen zu stemmen. Dafür möchte ich mich heute ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, ohne deren außerordentliches Engagement ein solcher Kraftakt für unser mittelständisches Unternehmen unmöglich wäre.“



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