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März 2009 | Die drei P – Porsche, Palermo, Panamera
Seit das gemeinsame Charterbüro von Eurowings und Lufthansa CityLine die Möglichkeit hat, auch auf die Fokker 100 der Contact Air zurück zu greifen, bieten sich im AD-HOC Charterverkehr viele zusätzliche Möglichkeiten: Das Charterteam hat nun endlich mal ein Flugzeug, das an jedem Tag, zu jeder Stunde und in jeder Woche verfügbar ist. So konnte das Charterbüro im vergangenen Jahr auch endlich wieder für eine Car Presentation mitbieten – und erhielt im November 2008 den Auftrag von Porsche, das Presseprogramm ex München und ex Stuttgart in und nach Palermo darzustellen.
Sicherlich war auch von Vorteil, dass das Charterbüro ein „Rundum-Sorglos Paket“ vorlegen konnte, in dem zum Beispiel auch Anschlussflüge ab allen Lufthansa-Stationen in Deutschland enthalten war. Das hatte den Vorteil, dass die Passagiere nicht erst Kilometer durch den jeweiligen Airport laufen mussten, um zu ihrer Chartermaschine zu kommen, denn sowohl die ankommenden Linien- als auch der abgehende Charterflug wurden im gleichen Terminal abgefertigt.

Am 16. Januar 2009 startete der Erstflug mit Fokker 100 ex München – und wie das in dieser Jahreszeit so ist, begann alles mit gefrierendem Nebel. Alle Anschlussflüge aus Berlin, Köln/Bonn, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg kamen mit delay in München an. Dank der hervorragenden Unterstützung von Gabi Wüst und ihren Kolleginnen und Kollegen der Lufthansa-Station München und des Verkehrsleiters am Flughafen kamen dennoch insgesamt nur 01:20 Stunden Verspätung zusammen – eine hervorragende Leistung bei diesem Wetter.
Nachdem der erste Tag geschafft war und die Organisatoren der Pressetermine auf besseres Wetter hofften, wurden sie von Petrus arg enttäuscht: Es ging in München weiter mit Schnee, an zwei Tagen war der Flughafen München deswegen sogar zeitweise geschlossen. Über Sizilien lag Sturm und - fast schon lächerlich – auch unter gewöhnlichem Nebel litt die Pünktlichkeit. Die Verkehrsleiter in München allerdings ermöglichten es, dass Passagiere, die mit ihrem Zubringerflug eigentlich zu spät landeten um das normale Check-In-Prozedere zu schaffen, direkt von ihren Linienmaschinen abgeholt und zum Charterflieger gebracht werden konnten.
Zeitgleich unterstützte Nicola De Paola von Lufthansa Rom, der „Pate für Palermo“ war, das Team beim Meistern der Kapriolen – so dass die abfliegenden Gäste ex Palermo trotz Verspätung ihren Rückflug zügig antreten konnten. Das gesamte Programm lief bis einschließlich 3. Februar 2009 und wurde überwiegend mit der Fokker 100 der Contact Air abgeflogen. Allerdings bediente am 22. Januar die Lufthansa CityLine die Strecke mit einem CRJ 700, am 24. Januar war Eurowings mit einem CRJ 200 mit von der Partie, und am 26. Januar absolvierte die OLT mit einer Fokker 100 das Palermo-Programm.
Nach Abschluss der gesamten Aktion bedankte sich das Charterbüro bei allen Beteiligten: Durch das hervorragende Teamwork hat die Abwicklung bei Porsche trotz aller widrigen Umstände einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Vorgestellt wurde in Palermo übrigens der Panamera, eine viertürige Familienlimousine, die ab Herbst 2009 bei den Händlern steht.
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